444 Prostata-Arterien-Embolisationen – ein Meilenstein!
444.
Gemeinsam mit meinem urologischen Partner Markus Margreiter blicke ich auf 444 durchgeführte Prostata-Arterien-Embolisationen (PAE) zurück – seit wir die Methode 2014 nach Österreich gebracht haben. Der kleine Herr am Bild bringt es ganz gut auf den Punkt 😉: Es geht ums unbeschwerte Pinkeln.
Was genau passiert dabei? Über einen winzigen Katheter werden gezielt jene kleinen Arterien verschlossen, die die Prostata mit Blut versorgen. Die Prostata verkleinert sich in den Wochen danach, und die Beschwerden beim Urinieren bessern sich – ganz ohne Operation.
Wichtig: Das Verfahren kommt ausschließlich bei der gutartigen Prostatavergrößerung zum Einsatz, nicht bei Prostatakrebs. Entscheidend ist die richtige Patientenauswahl. Nicht jeder Mann ist ein geeigneter Kandidat – Größe der Prostata, Art der Beschwerden und die Gefäßanatomie müssen passen.
Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Urologie und interventioneller Radiologie so wichtig. Für die geeigneten Patienten ist die PAE schonend und ohne relevante Komplikationen: keine Einschränkung der Potenz, keine retrograde Ejakulation, keine Inkontinenz.
Mittlerweile ist die Methode in den maßgeblichen internationalen urologischen Leitlinien als valide Behandlungsalternative angekommen. In Österreich wird sie dennoch nach wie vor nicht flächendeckend angeboten. Betroffene sollten zumindest wissen, dass es diese

Comments are closed.